Expositions

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Maasai jewelry: European beads with African stories

07-09.09.2017, Fondation Hellénique, Cité Internationale Universitaire de Paris, France

14.06-10.07.2016, Pfalzmuseum, Forcheim, Germany

A multimedia exhibition with original objects, narratives and ethnographic videos to immerse you into the Maasai world and reveal your connection with it.

Europe and Africa seem so far apart, but they are intimately interconnected continents. Maasai are one of the greatest icons of Africa, and the image of warriors and women heavily bedecked with beads is a symbol of their traditional culture. What many do not know is that these beads actually come from Europe. They are still largely produced in the German/Czech border region, and exported to Kenya and Tanzania from places as close by as the Fichtel Mountains. Maasai started to use these beads because of colonial trade and regulations that forced them to find an alternative to the traditional use of painted shields to identify different Maasai sections and age-sets.

               That does not mean that the use of and stories behind the beaded jewelry are not deeply and originally African; Maasai have laid their own identity in the design, creation and uses. Some beaded objects tell about daily life in another world, hinting at the diversity as well as universality of humanity. Others are inspired by typically Western phenomena, only to accentuate how profoundly different these look through Maasai’ eyes. Yet others are made for European tourists, who, when they buy what they see as exotic treasures, unknowingly bring the beads back to their birthplace.

Maasai schmuck: Europäische Perlen mit Afrikanischen Geschichten

07-09.09.2017, Fondation Hellénique, Cité Internationale Universitaire de Paris, Frankreich.

14.06-10.07.2016, Pfalzmuseum, Forcheim, Deutschland.

Eine multimediale Ausstellung mit Originalobjekten, Erzählungen und ethnographischen Filmen, um die Welt der Massai kennenzulernen und ihre Verbindung mit ihr lebendig zu machen.

Europa und Afrika scheinen durch Welten getrennt zu sein, aber wenn man genauer hinsieht, sind sie eng miteinander verbunden. Die Gruppe der Massai sind eine der bekanntesten Ikonen Afrikas. Das Erscheinungsbild von reich mit Perlen geschmückten Frauen und Kriegern wirken wie Symbole ihrer traditionellen Kultur. Was aber Viele nicht wissen, ist dass diese Perlen ursprünglich aus Europa stammen. Sie werden auch heute noch an der deutsch-tschechischen Grenze und im Fichtelgebirge produziert, und von dort aus nach Kenia und Tansania exportiert. Im Zuge des kolonialen Handels und der Pazifizierung begannen die Massai europäische Perlen zu verwenden, da sie eine Alternative zu den traditionellen bemalten Schilden finden mussten, die sie bis zu diesem Zeitpunkt genutzt hatten um sich zwischen den verschiedenen Gruppierungen sowie Altersgruppen zu unterscheiden.

               Da die Massai ihre eigene Identität in Bezug auf Design, Kreationen und Gebrauch entwickelten, entsprechen die dargestellten Geschichten hinter dem Perlenschmuck einem tief verwurzelten afrikanischem Kontext. Die Perlenobjekte erzählen vom alltäglichem Leben in einer anderen Welt, und appellieren so an die Vielfalt sowie die Universalität des Menschseins. Einige Objekte sind durch typische westliche Phänomene geprägt, was aber nur hervorhebt, wie anders diese durch die Sicht der Massai wirken. Andere Objekte sind adaptiert worden, um sie an europäische Touristen zu verkaufen, welche sie unwissend als exotische Schätze mit in ihr Entstehungsland zurückbringen.

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